![]() Konteradmiral Hans-Jochen Witthauer beim Crewtreffen 2005 in Hamburg |
![]() Beim Kommandowechsel |
Momentan sind in Bosnien rund 6000 EUFOR-Soldaten aus insgesamt 33 Ländern stationiert. Die Bundeswehr, die davon 900 Mann stellt, ist seit 1995 an dem Einsatz beteiligt. Witthauer folgt Italiener Gian Marco Chiarini nach. Er wird die EUFOR-Truppen für die Dauer eines Jahres befehligen.
Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) war anlässlich des Kommandowechsels am heutigen Dienstag nach Bosnien gereist. Er traf sich zudem in Sarajevo mit dem Uno-Beauftragten für Bosnien Christian Schwarz-Schilling. Bereits im kommenden Jahr will die internationale Gemeinschaft Bosnien aus ihrem Protektorat entlassen.
Der Bosnien-Einsatz steht seit 2004 unter Führung
der EU und läuft unter dem Namen Althea. Zuvor unterstand die
Mission der NATO. Ihre Aufgabe besteht darin, den Friedensvertrag von Dayton
militärisch abzusichern. Anfang der 90er Jahre war in Bosnien ein Bürgerkrieg
zwischen Serben, Kroaten und Muslimen ausgebrochen. Dieser endete 1995 mit dem
Dayton-Abkommen. (fl)
veröffentlicht am: 05.12.2006
JDW-Interview
erschienen 27.4.2007